Die häufigsten Hautkrankheiten

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Sie bedeckt knapp 2 Quadratmeter und ist somit das größte Organ des menschlichen Körpers – die Haut. Permanent steht sie in direktem Austausch zwischen (dem) Körperinneren und Umwelteinflüssen, ihre Wechselwirkung und komplexen Funktionen sind lebensnotwendig. Um so gravierender steigt die Zahl der Hautpatienten, die vom harmlosen Ekzem über Neurodermitis bis hin zum gefährlichen Hautkrebs betroffen sind.

Harmlos oder schädigend? Einige Hautkrankheiten können schwerwiegende Folgen mit sich bringen

Es gibt unzählige Formen von Hautkrankheiten. Der Schweregrad reicht von harmlosen allergischen Reaktionen bis zu tödlichen Melanomen (Hautkrebs). Die häufigsten Erscheinungsformen sind erhebliche Hautrötungen, Flecken oder Quaddeln an den betroffenen Stellen, die meist mit starkem Juckreiz einhergehen. Für den Patienten können diese Symptome extrem unangenehm sein, sie sind jedoch in der Regel leicht zu behandeln. Eine langwierige Beeinträchtigung der Betroffenen besteht bei Schuppenflechte oder Neurodermitis. Die erbbedingten, chronischen Hautkrankheiten können bisweilen nur gelindert, nicht vollständig geheilt werden. Schuppende oder nässende Hautstellen, sowie Risse und trockene Haut sind die häufigsten Anzeichen dieser ernsthaften Hauterkrankungen. Schuppenflechte tritt überwiegend an Gelenken, sowie Ellenbogen und Knien auf. Neurodermitis breitet sich schnell über die gesamte Gesichts- und Halspartie aus. In vielen Fällen erkranken auch die Gliedmaßen und verursachen großflächige, stark juckende Hautpartien. Der Befall stellt eine erhebliche körperliche und seelische Belastung für den Patienten dar, ist jedoch nicht ansteckend.

Zu einer weit gefährlicheren Erkrankung können die bekannten Muttermale ausarten. Hautkrebs ist die gefürchtetste Form unter den Hautkrankheiten. Man unterscheidet den, meist altersbedingten, weißen Krebs vom bösartigen schwarzen Hautkrebs. Die sogenannten Melanome können sich aus bereits bestehenden Leberflecken entwickeln und im Extremfall auswuchernde Metastasen bilden.

Ursachen nicht vererblicher Hautkrankheiten

Permanente UV-Strahlung in Kombination mit verschiedenen Umwelteinflüssen führt bisweilen zu den häufigsten Hautreaktionen. Ein geschwächtes Immunsystem oder eine Zuckerkrankheit können Infektionen begünstigen und schneller zu chronischen Entzündungen der Haut führen. Auch psychologische Einwirkungen, wie Stress oder Depressionen übertragen sich nicht selten auf die Haut. Die Auslöser für allergische Reaktionen sind umfangreich und teils schwer zu identifizieren. Chemikalien, Kosmetika oder Lebensmittel können die Ursache sein, für unregelmäßige Anzeichen einer Hautirritierung.